Risikofaktoren

Risikofaktoren

Berechnung des Risikos für Herz-Krankheiten

Für Personen ohne bekannte Verengung der Herzkranz- ("Angina pectoris", "Herzinfarkt"), Bein- ("Schaufenster-Krankheit") oder Hals- ("Schlaganfall", "Streifung") Gefässe sowie ohne Diabetes lässt sich das Risiko, innerhalb der nächsten 10 Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer Herz-Krankheit zu sterben spezifisch für die Schweiz mit folgendem Rechner abschätzen: 

Empfohlener Zeitpunkt einer Risikoabklärung

Eine Risikoabklärung durch den Hausarzt wird ab dem 40. Lebensjahr generell empfohlen, bei Personen mit besonderen Risiken individuell schon vorher.

Bei in der Erstbeurteilung niedrigem Risiko sind Wiederholungen alle 5 Jahre, bei mittlerem Risiko alle 2-5 Jahre und bei hohem Risiko je nach klinischer Situation empfehlenswert (Empfehlung der Arbeitsgruppe Lipide und Atherosklerose (AGLA) der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie (SGK) 2014).

Nikotin

Nikotin

Nikotin gehört zu den stärksten Gefässkrampf-Giften überhaupt (Wirkung im Gehirn innert 7 Sekunden) und führt auch zu einer Steigerung der Magensäureproduktion. Nicht nur Nikotin, sondern Dutzende anderer, z. T. radioaktiver Bestandteile des Zigarettenrauchs verursachen eine Vielzahl körperlicher Schäden, auch bei Passivrauchern. Das Herzerkrankungs-Risiko steigt mit der Anzahl gerauchter Zigaretten und dem gleichzeitigen Vorliegen anderer Risikofaktoren.

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Übergewicht

Übergewicht

Gemäss Weltgesundheitsorganisation WHO ist Übergewicht (Adipositas) das grösste chronische Gesundheitsproblem und betrifft mehr als 1/3 der Erwachsenen in den Industrienationen. Neben genetischen (z.B. ob-Gen, Leptin) sind auch Umwelt-Faktoren für das Entstehen wichtig.

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Blutfetterhöhung

Blutfetterhöhung (Hyperlipidämie, Dyslipidämie)

Cholesterin und Triglyceride (Blutfette) werden z. T. mit der Nahrung zugeführt, z. T. in der Leber gebildet und im Blut transportiert. Sie dienen als Energielieferant und sind Grundlage zur Bildung anderer wichtiger Stoffe (Gallensäuren, Hormone etc.).

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Hoher Blutdruck

Hoher Blutdruck (Arterielle Hypertonie)

Häufigste in der Arztpraxis gestellte Diagnose, in der Schweiz ist jeder 7. Erwachsene betroffen (Männer oft ab 35 Jahren, Frauen z.T. erst zu Beginn der Menopause). 1/3 der Patienten ahnt wegen fehlender regelmässiger Blutdruck-Messungen nichts von der Gefahr, weitere 1/3 nehmen trotz ärztlicher Warnungen die Diagnose nicht genügend ernst.

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Zucker-Krankheit

Zucker-Krankheit (Diabetes mellitus)

Jeder 20. Schweizer leidet an Diabetes mellitus Typ 2 («Altersdiabetes»), während die oft schon in der Kindheit oder Jugendzeit auftretende Form (Typ 1) ca. 10 x seltener ist. Ursächlich ist eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse (Insulin-Mangel bzw. -Fehlfunktion).

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Stress

Stress

Die Quantifizierung von «Stress» ist schwierig, unterschieden wird aber zwischen «gutem» (griechisch: Eustress) wie z.B. bei sportlichen Anstrengungen und «schlechtem» (griechisch: Dystress) Stress, der als Belastung empfunden wird.

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Letzte Änderung am 18.06.2016

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